G3 District Carbon Hybrid 112

Die Meinungen der Tester waren bei diesem Modell sehr unterschiedlich. Einige empfanden den District Carbon als sehr gutmütigen und allroundfähigen Tourenfreerider, der sich sowohl gut, wenn auch mit etwas Nachdruck, auf der Piste fahren lässt, als auch sehr geschmeidig durch unverspurtes Gelände surft. Andere fanden die Performance auf der Piste sehr hakig mit viel Tendenz zum Verkanten. Auf dieses Problem bezogen wurde auch die G3 Enzo Bindung, die auf diesem Modell montiert war, angesprochen. Ihr fehlt es, im Vergleich zur 22 Designs Vice, an Zug und Gleichmäßigkeit. Hebt man die Ferse und versucht Druck aufzubauen, muss man zuerst einiges an Leerweg überwinden, bis man ordentlichen Widerstand spürt. Wenn man eine Bindung mit viel Zug und gleichmäßiger Kraftübertragung gewohnt ist, hat man wahrscheinlich Schwierigkeiten, die gewollte Performance beim Ski abzurufen.

Unser Fazit: Ein breiter, leichter Tourenfreerider für Fahrer, die sich gerne ihre Abfahrten auf Tour verdienen und hauptsächlich bei Powder und weichen Verhältnissen unterwegs sind. Für einen Tourenallrounder ist er wahrscheinlich etwas zu breit.


Meinungen der Tester

  • nicht für harte Verhältnisse geeignet
  • ausgewogener Tourenfreerider
  • schwierig zu fahren – liegt eventuell an der Bindung


Daten

  • Längen: 174, 179, 187 cm
  • Taillierung: 140–112–130 mm (187)
  • Radius: ?
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