Freitag, 20 März 2015 13:05

Knapp an der kleinen Kristallkugel vorbei

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Tobias Müller verpasst mit seinem heutigen zweiten Platz beim Classic hauchdünn den Gewinn der kleinen Kristallkugel in der Königsdisziplin, baut seinen Vorsprung im Gesamtweltcup aber aus. Johanna Holzmann fährt auf das Treppchen.
Beim Weltcupfinale im norwegischen Rjukan geht es für den dreifachen Weltmeister Tobias Müller um die Verteidigung seiner vier Kristallkugeln aus dem Vorjahr.

Am heutigen Classic fuhr Müller trotz Stockbruch die Tagesbestzeit, eine Strafsekunde im Lauf verhinderte aber einen erneuten Triumph. Er musste sich knapp dem Schweizer Bastien Dayer geschlagen geben, der mit 20 Punkten Vorsprung im Disziplinenweltcup die kleine Kristallkugel im Classic vor dem Allgäuer gewann. Tobias Müller konnte aber seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf den Franzosen Phil Lau auf 56 Punkte ausbauen.

Bei den Damen bestätigte Johanna Holzmann ihre gute Form und kam hinter Amelie Reymond (SUI) auf den zweiten Platz. Die junge Oberstdorferin konnte sich damit auf den 4. Platz im Disziplinenweltcup platzieren. Vor den letzten beiden noch anstehenden Rennen fehlen Johanna 36 Punkte auf den 3. Platz im Gesamtweltcup.

Platzierungen der DSV Starter:
Damen:
Platz 2: Johanna Holzmann (SC Oberstdorf)
DNF Theresa Fichtl (SC Partenkirchen)

Herren:
Platz 2: Tobias Müller (SC Fischen)
Platz 26: Moritz Hamberger (Skizunft Laupheim)
Platz 31: Julian Seubert (Schneelaufverein Ravensburg e.V.)

O-Töne:
Tobias Müller (SC Fischen): „Ich fühle mich hier ganz gut, hab aber heute, denke ich, ein paar Fehler zu viel gemacht. Leider ist sich die Kristallkugel im Classic um eine halbe Sekunde nicht ausgegangen. Finde ich natürlich sehr traurig. Aber ich habe ein paar wichtige Punkte im Gesamtweltcup gutgemacht und das ist wichtig."

Johanna Holzmann (SC Oberstdorf): „Dieses Jahr lief es im Classic aufgrund von Erkrankungen nicht so rund, aber jetzt bin ich wieder gesund. Ich habe heute einen ziemlich guten Riesenslalomlauf erwischt. Auf der Skatingstrecke habe ich mich besser gefühlt und nicht so viel Zeit verloren. Somit konnte ich heute auf den zweiten Platz fahren."
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