Sonntag, 28 Oktober 2001 02:00

Grundlagen

geschrieben von  rs
ImageDer alte Norwegerschwung zeigt ein einzigartiges Zusammenspiel von Tempo und Eleganz, von Kraft und Koordination, von Flexibilität und Spaß – eine Kombination, die sich in dieser Ausprägung in keiner anderen Form des Skifahrens wiederfinden!

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Bild 1: Gewöhnen an die freie Ferse

1. Durch das Gewöhnen an die freie Ferse (Bild 1) und die Telemarkposition im ebenen Gelände wird der Einsteiger mit dem ungewohnten Material und den damit verbundenen Bewegungsmöglichkeiten vertraut gemacht. Er findet eine stabile Position.

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Bild 2: Probieren der Telemarkposition

2. Basierend auf zumeist vorhandenen Kenntnissen aus anderen Schneesportarten wird dann die gefundene Telemarkposition beim Fahren getestet (Bild 2), korrigiert und anschließend gefestigt.


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Bild 3: Richtungsänderung mit Schrittwechsel

3. Es folgen erste Richtungsänderungen in Telemarkposition. Kennzeichnend für diese Lernsequenz ist der Schrittwechsel (Bilder 3-5), der nun erstmalig von Schwung zu Schwung vollzogen wird.


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Bild 4: Richtungsänderung mit Schrittwechsel II

4. Nun sollte die Festigung der Kurven im Vordergrund stehen. Wesentliche Bewegungsmerkmale auf dem Weg zum Crack müssen beachtet werden. Wie steht der Oberkörper? Wie sind meine Ski belastet? Was mache ich mit den Stöcken? Wie leite ich die Schwünge ein und wie fahre ich sie kontrolliert aus?


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Bild 5: Richtungsänderung mit Schrittwechsel III

So weit gekommen, fährt man schon gut Telemark. Doch es fehlt noch an Dynamik und Tempo. Gecarvte Schwünge und auch Kurzschwünge, die das sichere Befahren von Buckelpisten und Tiefschneehängen erst ermöglichen, sind das Salz in der Suppe und müssen beherrscht werden. Denn nur durch sie werden wir zu Experten auf Telemarkski.
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